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	<title>PONS Deutschblog</title>
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	<description>Ein Blog für alle, die gern richtig schreiben.</description>
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		<title>Wenn denglische Skills die Ratings sprengen</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 12:02:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Deutschblogger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In einem früheren Beitrag hatten wir uns liebstes Denglisch-Zitat (von Jil Sander) präsentiert &#8211; damals noch in dem Glauben, es sei konkurrenzlos.
Tatsächlich aber ist uns ein anderes Zitat untergekommen, dessen Urheberschaft wohl nicht im strengen Sinne bewiesen ist,  als dessen Urheber aber sehr viele Belege  Hilmar Kopper nennen, den ehemaligen Vorstandssprecher der deutschen Bank (März 2007 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einem früheren Beitrag hatten wir uns liebstes Denglisch-Zitat (von Jil Sander) präsentiert &#8211; damals noch in dem Glauben, es sei konkurrenzlos.</p>
<p>Tatsächlich aber ist uns ein anderes Zitat untergekommen, dessen Urheberschaft wohl nicht im strengen Sinne bewiesen ist,  als dessen Urheber aber sehr viele Belege  Hilmar Kopper nennen, den ehemaligen Vorstandssprecher der deutschen Bank (März 2007 in der Süddeutschen Zeitung):</p>
<p><strong>&#8220;…jeder muss im Job permanently seine intangible <a title="asset" href="http://de.pons.eu/deutsche-rechtschreibung/Asset" target="_blank">Assets</a> mit high risk neu <a title="relaunch" href="http://de.pons.eu/dict/search/results/?q=relaunch&amp;in=&amp;l=dede" target="_blank">relaunch</a>en und seine skills so <a title="posten" href="http://de.pons.eu/deutsche-rechtschreibung/posten" target="_blank">posten</a>, dass die B<a title="benefit" href="http://http://de.pons.eu/deutsche-rechtschreibung/benefit" target="_blank">enefits</a> alle <a title="rating" href="http://de.pons.eu/deutsche-rechtschreibung/rating" target="_blank">Ratings </a>sprengen, damit der <a title="cashflow" href="http://de.pons.eu/deutsche-rechtschreibung/cashflow" target="_blank">Cashflow </a>stimmt. Wichtig ist C<a title="corporate identity" href="http://de.pons.eu/deutsche-rechtschreibung/Corporate+Identity" target="_blank">orporate Identity</a>, die mit perfect <a title="customizing" href="http://de.pons.eu/deutsche-rechtschreibung/Customizing" target="_blank">Customizing</a> und <a title="eyecatcher" href="http://de.pons.eu/deutsche-rechtschreibung/Eyecatcher" target="_blank">Eyecatchern</a> jedes Jahr ge<a title="updaten" href="http://de.pons.eu/deutsche-rechtschreibung/updaten" target="_blank">update</a>t wird!“</strong></p>
<p>Wir haben verstanden. Das merken wir uns jetzt.</p>
<p>Nur &#8211; es müsste &#8220;upgedatet&#8221; heißen.</p>
<p><em>Andreas Cyffka</em></p>
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		<title>Anstand bewahren &#8211; richtig schreiben!</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 06:34:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Deutschblogger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[FREUT UNS]]></category>
		<category><![CDATA[GELESEN]]></category>

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		<description><![CDATA[Dauertelefonierer in der überfüllten S-Bahn. Endlos-Emails ohne Punkt und Komma &#8211; die Welt der grenzenlosen Kommunikation ist keine makellose.  Verstöße gegen die elementaren Regeln des guten Benehmens führen online wie offline zu Trübungen der guten Laune der Mitmenschen und zu einer mehr oder weniger negativen Beurteilung des Übeltäters.
Allein, was ist gutes Benehmen in der digitalen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dauertelefonierer in der überfüllten S-Bahn. Endlos-Emails ohne Punkt und Komma &#8211; die Welt der grenzenlosen Kommunikation ist keine makellose.  Verstöße gegen die elementaren Regeln des guten Benehmens führen online wie offline zu Trübungen der guten Laune der Mitmenschen und zu einer mehr oder weniger negativen Beurteilung des Übeltäters.</p>
<p>Allein, was ist gutes Benehmen in der digitalen Welt?</p>
<p>Antworten auf diese Frage gibt nun &#8220;<a title="e-etiquette" href="http://www.eetiquette.de/" target="_blank">E-Etiquette</a>&#8221; - ein digitaler Knigge: „Welche Höflichkeitsregeln im digitalen Miteinander gelten, wollten wir in Zusammenarbeit mit Nutzern herausfinden“, erklärt Dr. Raimund Schmolze, Leiter des Creation Centers der Telekom Laboratories. „Wir haben mit Kindern und Jugendlichen im Stadtteil Neukölln, Digital Natives (Menschen, die seit Kindesbeinen mit digitalen Medien vertraut sind ) aus zwölf Ländern und Studenten des Londoner Royal College of Arts Workshops zum Thema veranstaltet.“</p>
<p>Die Teilnehmer erörterten, in welchen Situationen sie sich unsicher über das angemessene Verhalten sind und entwickelten daraus die „E-Etiquette“. </p>
<p>Der amerikanische Philosoph Ralph Waldo Emerson stellte einst fest: &#8220;Gute Manieren bestehen aus lauter kleinen Opfern.&#8221; Das gilt offenbar auch im elektronischen Benimm-Raum. So fordert etwa Regel 4 der digitalen Gesetzestafeln dazu auf, auf episch lange E-Mails zu verzichten und &#8211; hat man sich doch zu einer solchen hinreißen lassen &#8211; keine Antwort von ähnlichem Umfang zu erwarten.  Damit wäre Emersons Regel quasi doppelt zu erfüllen.</p>
<p>Neben Pragmatischem (&#8220;Starre nicht auf fremde Bildschirme. Verhalte Dich wie an einem FKK-Strand &#8230;), gibt es Hinweise von hohem Erkenntnisinteresse, etwa: &#8220;Google ab und zu Deinen Namen, um Deine digitalen Klone kennzulernen.&#8221;</p>
<p>Emerson hat aber auch gesagt: &#8220;Der beste Weg, einen Freund zu haben, ist der, selbst einer zu sein.&#8221; Das passt doch ganz ausgezeichnet zu Regel 35: &#8220;Wenn Deine Freudschaftsanfrage nicht akzeptiert wird, akzeptiere es einfach&#8221;. Einfach &#8230;?! Verschmähte Liebe ist doch auch nicht &#8220;einfach&#8221;, oder?</p>
<p>Ein sehr guter Rat ist sicherlich Regel 57: &#8220;Stelle nur Bilder ins Netz, die deine Mutter freigeben würde.&#8221;</p>
<p>Und wieder Ralph Waldo Emerson: &#8220;Die Gesellschaft  ist eine Welle. Sie selbst bewegt sich vorwärts, nicht aber das Wasser, woraus sie besteht.&#8221; Stimmt &#8211; auch in der digitalen Welt ändert sich an den immerwährenden Wahrheiten letztlich nichts.</p>
<p>Mit Wohlwollen ist uns natürlich aufgefallen (sagen wir die Wahrheit: Wir haben danach gesucht &#8230;), dass im E-Etiquette-Regelkanon Rechtschreibung ein Thema ist.</p>
<p>&#8220;Ignoriere Rechtschreibfehler Anderer [sic!], es sei denn, Dein Name wurde falsch geschrieben.&#8221;</p>
<p>&#8220;E-Mails, die in Kleinbuchstaben und mit falscher Zeichensetzung verfasst sind, lassen dich ungebildet oder faul erscheinen.&#8221;</p>
<p>&#8220;Förmliche E-Mails mit Rechtschreibfehlern machen einen schlechten Eindruck. Jedoch lässt dich ein Fehler in einer informellen E-Mail menschlicher erschneien [sic!].&#8221;</p>
<p>Das, liebe Leser, könnte man zusammenfassen: <em>Weil richtig schreiben wichtig ist</em>.</p>
<p><em>Andreas Cyffka</em></p>
<p><em> </em></p>
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		<title>LG von LG</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 12:50:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Deutschblogger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Leserin, lieber  Leser,
&#8220;Liebe Grüße von LG&#8221; &#8211; ein herzerfrischend- herrliche Idee, ein Video der Extraklasse!  Hier gerät eine Abkürzung auf die Überholspur zur Genialität!
http://brainwash.webguerillas.de/viral-marketing/liebe-gruse-von-lg/
LG
Andreas Cyffka
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Leserin, lieber  Leser,</p>
<p>&#8220;Liebe Grüße von LG&#8221; &#8211; ein herzerfrischend- herrliche Idee, ein Video der Extraklasse!  Hier gerät eine Abkürzung auf die Überholspur zur Genialität!</p>
<p><a href="http://brainwash.webguerillas.de/viral-marketing/liebe-gruse-von-lg/">http://brainwash.webguerillas.de/viral-marketing/liebe-gruse-von-lg/</a></p>
<p>LG</p>
<p><em>Andreas Cyffka</em></p>
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		<title>Vom Denken über Deutsch</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 12:20:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Deutschblogger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[GELESEN]]></category>
		<category><![CDATA[LEXI]]></category>

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		<description><![CDATA[


Höchste Geistes- und Seelenbildung
bekundet es, alles in seiner
Muttersprache sagen zu können. 
(Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770 &#8211; 1831)
In einer Pressemitteilung vom 13. Juni 2008 verffentlichte die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) die Ergebnisse einer Allensbach-Umfrage  zum Thema  &#8220;Wie denken die Deutschen über ihre Muttersprache und über Fremdsprachen?&#8221;
Zugegeben: 2008 &#8211; das ist nicht gerade gestern; zwei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p><a href="http://deutschblog.pons.eu/wp-content/uploads/2010/08/Goethejpg.jpg"></a></p>
<p><a href="http://deutschblog.pons.eu/wp-content/uploads/2010/08/Goethe.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1691" title="Goethe" src="http://deutschblog.pons.eu/wp-content/uploads/2010/08/Goethe-234x300.jpg" alt="" width="234" height="300" /></a></p>
<p><a name="Hegel"></a><strong><em>Höchste Geistes- und Seelenbildung<br />
bekundet es, alles in seiner<br />
Muttersprache sagen zu können. </em></strong></p>
<p>(<em>Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770 &#8211; 1831)</em></p>
<p>In einer Pressemitteilung vom 13. Juni 2008 verffentlichte die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) die Ergebnisse einer Allensbach-Umfrage  zum Thema  &#8220;Wie denken die Deutschen über ihre Muttersprache und über Fremdsprachen?&#8221;</p>
<p>Zugegeben: 2008 &#8211; das ist nicht gerade gestern; zwei Jahre sind  in unserer schnelllebigen Zeit ein Zeitraum, der sich in der subjektiven Wahrnehmung vieler dramatisch kontrahiert, obwohl &#8211; oder vielmehr: weil &#8211; er mit 2x 365 x X neuen Entwicklungen gefüllt ist. Es sei X die Zahl der alltäglich neu über uns hereinbrechenden Nachrichten und Neuerungen, Entwicklungen und  Enthüllungen, Formen und Reformen, Menschen und Moden, und <em>last not least</em>: Wörter und neuen Wörter.</p>
</div>
<p>Das Institut für Demoskopie in Allensbach hatte zwischen dem 4. und 17. April 2008 insgesamt 1.820 bevölkerungsrepräsentativ ausgewählte Personen ab 16 Jahre mündlich-persönlich zum Thema ‚deutsche Sprache’ im weitesten Sinne befragt. Und da Einstellungen zur Sprache sicherlich nicht auf den  kleinen, sondern den großen Wellen surfen, nicht einem Tageskurs unterliegen, sondern eher über  Jahre augenfällig und abfragbar  werden, halte ich  die Ergebnisse von 2008 für immer noch relevant und interessant genug, um einen Blick darauf in diesem Blog zu werfen.</p>
<p>Unter <strong>&#8220;Die Einstellung der Deutschen zum »Sprachverfall&#8221;</strong> konstatiert die Studie zunächst ein eher trübes linguistisches Lebensgefühl.</p>
<div>
<div>
<tbody></tbody>
<td> </td>
<p>                 &#8221; In der Wahrnehmung einer großen Mehrheit der Bundesbürger droht die deutsche Sprache mehr und mehr zu verkommen. 65 Prozent teilen diese Einschätzung. Vor allem Ältere sorgen sich über einen Verfall der deutschen Sprache, aber auch von den Jungen sieht dies jeder Zweite so. Vielfältige Ursachen werden dafür angeführt: Dass heute weniger gelesen und mehr ferngesehen wird, dass der Einfluss anderer Sprachen auf die deutsche Sprache stark zunimmt und ganz allgemein weniger Wert gelegt wird auf eine gute Ausdrucksweise schon im Elternhaus, in der Schule, in den Medien, insbesondere auch bei der Kommunikation via SMS oder E-Mail. Hinzu kommen Verunsicherung durch die Rechtschreibreform sowie mehr und mehr unverständliche Abkürzungen. 42 Prozent der Bevölkerung urteilen, dass sich viele Bürgerinnen und Bürger heute schlechter ausdrücken können als noch vor 20, 30 Jahren.&#8221;</p>
</div>
<div> </div>
<div>
<div>Dass Ältere die Dinge bisweilen kritischer sehen als die Jugend, ist Allgemeingut, seit Sokrates (470-399 v.Chr.) konstatierte: &#8220;Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.&#8221;  Nur sehen auch junge Menschen nun offensichtlich ziemlich kritisch auf das heutige Deutsch! Das muss zu denken geben. Aber lässt es nicht auch hoffen? Denn eine kritische Meinung ist immer noch eine Meinung, Sprache ist also für junge Leute etwas, zu dem man eine Meinung hat, das im Fokus ist.</div>
<p>Am vergangenen Wochenende im Zugabteil: Zwei junge Damen, vielleicht Schülerinnen; die eine (eine SMS tippend): &#8220;Schreibt man &#8220;immer noch&#8221; zusammen?&#8221; &#8211; Die andere: &#8220;Ist doch sch***egal!&#8221; &#8211; Verfall sprachlicher Werte oder ein Reflex der Tatsache, dass die Augenblickswelt elektronischer Botschaften eben eine ist, die nicht in Stein gemeißelt ist. Verzeiht der Augenblick Fehler leichter?</p>
</div>
<p>Die Allensbach-Studie: &#8220;Positiv wird allerdings von jedem Dritten angemerkt, dass der Wortschatz der Leute heute größer ist als früher, dass vor allem durch die Arbeit am Computer mehr gelesen und geschrieben wird als früher (23 Prozent), und 18 Prozent – darunter vor allem viele Jüngere – haben sogar den Eindruck, dass die deutsche Sprache vielseitiger, lebendiger geworden ist.&#8221;</p>
<p>Gut, es gibt also Hoffnung. Eine Erweiterung des Wortschatzes ist mit Sicherheit gegeben. Dafür sorgen schon die Fachsprachen, im Internet immer nur einen Klick entfernt.</p>
</div>
<p><strong>Rechtschreibreform und Rechtschreibfähigkeiten</strong> ist ein zweifelsohne &#8220;heißes&#8221; Kapitel der Untersuchung, welche konstatiert:</p>
<p>&#8220;Die Bevölkerung kann sich noch immer nicht mit der Rechtschreibreform anfreunden. Mit der Rechtschreibreform haben sich nur wenige angefreundet (9 Prozent), die Mehrheit, 55 Prozent, spricht sich auch jetzt noch dagegen aus. Vielen ist die Rechtschreibreform letztlich ‚egal’ (31 Prozent). Spiegelt sich im allgemeinen Lamento über einen ‚Verfall der Sprachkultur’ lediglich eine Verklärung der ‚guten alten Zeit’? Die Rechtschreibkenntnisse der Bevölkerung jedenfalls haben sich in den letzten 20 Jahren nicht verschlechtert, aber auch – trotz Explosion der höheren Bildungsabschlüsse in diesem Zeitraum – nicht verbessert. Wörter wie ‚Lebensstandard’ oder ‚Rhythmus’ konnte damals wie heute nur jeder Zweite bzw. knapp jeder Dritte korrekt schreiben. Und auch Jüngere, unter 30-Jährige, schneiden bei diesem Test nicht schlechter ab als Altersgleiche vor gut 20 Jahren. Zwar reicht dieser kleine Rechtschreibtest nicht aus, das allgemeine Gefühl eines Verfalls der Sprachkultur in Deutschland zu widerlegen, weckt allerdings Zweifel an Pauschalurteilen.&#8221;</p>
<p>Da haben wir sie wieder: &#8220;Standard&#8221; und &#8220;Rhythmus&#8221;, Stars unserer immerwährenden Hitliste des Nachschlagens in PONS Die deutsche Rechtschreibung!</p>
<p><strong>Anglizismen</strong> &#8211; da kann man sich die Umfrageergebnisse schon recht gut selbst denken, oder? Und in der Tat kommt es so:</p>
<p>&#8220;Vor allem Ältere und Deutsche ohne Englischkenntnisse stören sich an englischen Ausdrücken. Von den Jüngeren stören sich nur wenige daran. An die zunehmende Verwendung englischer Ausdrücke wie ‚Kids’, ‚Event’, ‚Meeting’ oder ‚E-Mail’ haben sich inzwischen viele Deutsche gewöhnt, aber 39 Prozent – in überdurchschnittlichem Anteil Ältere ohne Englischkenntnisse – stören sich daran.&#8221;</p>
<p> Die Befragten haben hier also, finde ich, in erwartbarer Weise geurteilt: Klar hinterfragen ältere Menschen wohl eher, ob &#8220;Event&#8221; und &#8220;Meeting&#8221; sein müssen. Ihre Lebenserfahrung  sagt ihnen wohl auch, dass eine gute &#8220;Veranstaltung&#8221; und eine produktive &#8220;Besprechung&#8221; vielleicht weniger Glamour, aber mindestens den gleichen Inhaltswert haben. Aber: &#8220;Was sind schon sechstausend Anglizismen, bei einem Wortschatz von einer halben Million? <a>Peanuts</a>! (<a title="oliver_baer" href="http://www.baer-coach.de/ob/f/personen.html" target="_blank">Oliver Baer</a>)</p>
<div>
<div>
<p>Und man erfährt aus der Studie auch:  &#8221;Bayerisch und Norddeutsch bleiben die Lieblingsdialekte der Deutschen. Dialekt, Mundart wird noch von jedem Zweiten gesprochen, aber mit leicht abnehmender Tendenz. Bayerisch und norddeutsches Platt bleiben am beliebtesten, die verbreitete Abneigung gegenüber dem Sächsischen hat sich eher noch verstärkt.&#8221;</p>
<p>Als in Bayern Geborener (ja, auch wenn man es mir nicht gleich anhört) freut mich dies. </p>
<p>Die Niederraunauer Wissenschaftlerin <a title="edith_burkhardt-funk" href="http://www.bwb.badw.de/" target="_blank">Dr. Edith Burkhart-Funk</a>:</p>
<p>&#8220;Der Dialekt ist etwas Altehrwürdiges, Gewachsenes.Das schafft Selbstbewusstsein.“ An die Eltern appelliert sie, das Sprechen des Dialektes bei ihren Kindern nicht zu unterdrücken. „Hochsprache und Dialekt können problemlos nebeneinander existieren. Das Hochdeutsche wird in der modernen Medienwelt ohnehin ohne Schwierigkeiten erlernt.“</p>
<p>Ich stimme zu.  Ausdrücklich auch für das Sächsische.</p>
<p><em>Andreas Cyffka</em></p>
</div>
</div>
<p><a name="2200"></a></p>
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		<title>Unboxing und  Balconing &#8211; ein Vergleich</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 12:39:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Deutschblogger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[QUERPONS]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon Ende 2006 war auf der Internetplattform Heise ein Artikel über Unboxing zu lesen. Schon 2006  &#8211; da staune ich. Ich selbst bin auf das Wort erst im Sommer 2010 gestoßen, im Zusammenhang mit der Remaster-Edition von Exile on Main Street der Rolling Stones. Diese wird auch in einer Luxusvariante, die neben der CD auch eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon Ende 2006 war auf der Internetplattform <a title="heise_inboxing" href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24284/1.html" target="_blank">Heise</a> ein Artikel über Unboxing zu lesen. Schon 2006  &#8211; da staune ich. Ich selbst bin auf das Wort erst im Sommer 2010 gestoßen, im Zusammenhang mit der Remaster-Edition von <em>Exile on Main Street</em> der Rolling Stones. Diese wird auch in einer Luxusvariante, die neben der CD auch eine Langspielplatte und diverse andere Materialien enthält, angeboten. Viel auszupacken also &#8211; und so stieß ich erstmalig selbst auf ein Unboxing-Video.</p>
<p>Es fasziniert mich immer wieder, dieses &#8220;-ing&#8221;.  Das  kleine D-ing  aus dem Englischen entwickelt in seiner deutschen Zweitheimat richtig Power. Einer tut etwas, mehrere tun etwas &#8211; und das magische &#8220;-ing&#8221; macht daraus ein &#8220;Tuing&#8221;: Ein Phänomen ist geboren, genauer: Ein Wort ist geboren und man ist geneigt, dann auch das so Bezeichnete als irgendwie definierter und eigenständiger, als gegenüber anderen Dingen eigenständiger und profilierter zu sehen &#8211; als Phänomen also. Und so eine ziemlich eigenständige Sache ist z.B. das im berauschten Zustand vollzogene Springen vom Balkon <a title="mallorquinisch" href="http://de.pons.eu/deutsche-rechtschreibung/mallorquinisch" target="_blank">mallorquinischer </a>Hotelburgen -das heißt dann &#8220;<a title="balconing" href="http://www.welt.de/vermischtes/article8967281/Der-toedliche-Kletterwettbewerb-am-Hotelbalkon.html" target="_blank">Balconing</a>&#8220;.</p>
<p>Unboxing ist vernünftiger als Balconing: In filmischen Bildsequenzen wird dabei gezeigt, wie eine Person  ihr frisch erworbenes und  oft via Amazon speditiertes Produkt (in der Regel ein <a title="gadget" href="http://de.pons.eu/deutsche-rechtschreibung/gadget" target="_blank">Gadget</a>) auspackt.  Rund 100 Unboxing-Videos fand man schon Ende 2006 bei YouTube, die von Tausenden auch angeschaut werden.</p>
<p>Als &#8220;<a title="geek" href="http://de.pons.eu/englisch-deutsch/geek" target="_blank">Geek</a> porn&#8221; hat  das Online-Magazin <em>The Register</em> die Unboxing-Filme bezeichnet.  Wie müsste man das übersetzen? Pornographie für Außenseiter (<a title="geek" href="http://de.pons.eu/englisch-deutsch/geek" target="_blank">Geeks</a>)?</p>
<p>Bei Heise war zu lesen: &#8220;Netzseiten wie Unboxing.com, die sich nur mit der Zurschaustellung von Auspackvorgängen beschäftigen. Und die, wie der Betreiber der genannten Seite schreibt, den Leuten helfen soll, ihre neusten &#8220;Toys&#8221; zu zeigen. Eine neue komische Spielart des Exhibitionismus also, der zwar völlig sinnfrei ist, aber ja auch keinen wehtut. Wesentlich erstaunlicher ist jedoch die hohe Zahl der Elektronik-Voyeure, die Gefallen an den Unboxing-Videos finden.&#8221;</p>
<p>Aber da muss doch in einigen Punkten widersprochen werden: Das gezeigte Tun ist doch nicht sinnfrei. Fast jeder bekommt doch gern etwas geliefert, gestehen wir es uns ein. Warum würde sonst der Versandhandel so blühen? Und wenn man gerade selbst nicht auf eine Bestellung wartet (&#8220;Wo ist meine Bestellung?&#8221;), kann man die Zeit bis zur nächsten Bestellung überbrücken und sich am Unboxing eines Gleichgesinnten delektieren. Dieser Exhibitionismus macht also durchaus Sinn. Und dass es keinem wehtut, das Unboxing, stimmt auch nur, wenn die unboxende Person geschickt und umsichtig vorgeht -wer hätte sich bei der Gelegenheit (in der Aufregung!) nicht schon selbst mit  Schere oder Schweizer Messer verletzt?</p>
<p>Eine implizite Voraussetzung allerdings muss für Unboxing gegeben sein: Die  auszupackende Sache muss ein gehöriges Maß an Sexiness haben, denn merke: Unboxing ist nicht die englische Übersetzung von &#8220;abschachteln&#8221;. Letzteres geschieht in Discountmärkten und ist relativ unsexy.</p>
<p>Gar nicht wie ein Geek, sondern wie ein Insider verhalten Sie sich, wenn Sie die PONS.eu -Seiten anklicken. Die brauchen Sie auch nicht auszupacken.</p>
<p><em>Andreas Cyffka</em></p>
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		<title>Hitparade der Suchanfragen</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 10:56:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Deutschblogger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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Liebe Leserin, lieber Leser,
als Leser des Deutschblogs sind Sie sicher auch Benutzer(in) des Onlinewörterbuchs PONS Die deutsche Rechtschrteibung. Wir würden  uns natürlich riesig freuen, wenn Sie öfter darin nachschlagen oder neue Stichwörter für das Wörterbuch vorschlagen. Wörterbuchmacher fragen sich natürlich, was Menschen in einem Wörterbuch nachschlagen. Alles, was man darüber herausfinden kann, trägt dazu bei, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://deutschblog.pons.eu/wp-content/uploads/2010/08/fragezeichen1.jpg"></a><a href="http://deutschblog.pons.eu/wp-content/uploads/2010/08/fragezeichen.jpg"></a></p>
<p>Liebe Leserin, lieber Leser,</p>
<p>als Leser des Deutschblogs sind Sie sicher auch Benutzer(in) des Onlinewörterbuchs PONS Die deutsche Rechtschrteibung. Wir würden  uns natürlich riesig freuen, wenn Sie öfter darin nachschlagen oder neue Stichwörter für das Wörterbuch vorschlagen. Wörterbuchmacher fragen sich natürlich, was Menschen in einem Wörterbuch nachschlagen. Alles, was man darüber herausfinden kann, trägt dazu bei, das Wörterbuch besser auf die Bedürfnisse der Nutzer abzustimmen.  Bei gedruckten Wörterbüchern ist eine Antwort auf diese Frage nicht ganz leicht. Im Online-Medium ist es natürlich eine feine Sache, dass die Technik die Suchwörter liefern kann, die am häufigsten nachgeschlagen werden.  Betrachtet man diese Wörter, kann man sich häufiger denken, warum gerade sie offenbar Schwierigkeiten aufwerfen und Grund besteht, sie in einem Rechtschreibwörterbuch nachzuschlagen.</p>
<p>Ein Wort , das sehr oft nachgeschlagen wird, ist &#8220;Haus&#8221;. Das auf den ersten Blick unproblematische Wort wirft aber auch einige Fragen auf, wenn es nämlich in bestimmten Kombinationen auftritt. So kann man &#8220;Haus halten&#8221;, aber auch &#8220;haushalten&#8221; , man schreibt &#8220;außer Haus&#8221; und &#8220;von Haus aus&#8221;. Geht es um die eigene Wohnstätte, sind zwei Schreibungen gleichberechtigt: &#8221; Nach Haus(e)/zu Haus(e)/von zu Hause(e) sind richtig und &#8220;nachhaus(e)/zuhaus(e)/von zuhause&#8221; sind ebenfalls richtig.</p>
<p>Das nächste Wort: Die Sache ist  sehr oft &#8220;kalt&#8221;, die Schreibfragen &#8220;heiß&#8221;: Die Rede ist vom &#8220;Buffet&#8221;; diese Schreibung hat auch eine Alternative: &#8220;Büfett&#8221;. In der Schweiz und in Österreich wird allerdings &#8220;Buffet&#8221; bevorzugt.</p>
<p>Ganz oben in der Nachschlagehitparade &#8211; das sehr alltägliche &#8220;hallo&#8221;. Warum? Das sonst kleingeschriebene &#8220;hallo&#8221; kann auch als Substantiv verwendet werden (&#8220;mit großem Hallo&#8221;) und wird dann &#8220;Hallo&#8221; geschrieben. Die Wahl hat man wieder beim &#8220;Hallo sagen&#8221; oder &#8220;hallo sagen&#8221;.</p>
<p>Ein &#8220;Standard&#8221; ist etwas, das man einhält &#8211; oder nachschlägt. Grund für häufiges Nachschlagen ist wohl der Wunsch, sich des letzten Buchstabens zu versichern: &#8220;d&#8221; beim &#8220;Standard&#8221; , nicht zu verwechseln mit der &#8220;Standarte&#8221; (einer kleinen Fahne).</p>
<p>Was führt  &#8221;Status&#8221;  und &#8220;Fundus&#8221; in die Hitliste des Nachschlagens? Sollte es die Frage nach dem Plural sein: Der ist NICHT &#8220;Stati&#8221; oder &#8220;Fundi&#8221;, sondern lautet &#8211; auch &#8220;Status&#8221; bzw. &#8220;Fundus&#8221; . Manchmal ist die Sprache einfacher als man denkt.</p>
<p>Gern nachgeschlagen: &#8220;Ich weiß&#8221;.  Ja, das wird mit &#8220;ß&#8221; gechrieben, denn ein &#8220;ß&#8221; hat  nach wie vor nach Diphthongen wie &#8220;ei&#8221; zu stehen: Es heißt also nicht &#8220;weiss&#8221;. Unsere Leser in der Schweiz werden aber einwenden, dass es doch &#8220;weiss&#8221;  heißt und das ist auch richtig, denn in der Schweiz benutzt man das &#8220;ß&#8221; nicht; gar nicht.</p>
<p>Das &#8220;Modell&#8221;, warum nachschlagen? Um es nicht mit mit dem &#8220;Model&#8221; (Fotomodell; mit kurzem &#8220;o&#8221; gesprochen) zu vertauschen und auch nicht mit dem &#8220;Model&#8221; (Gussform; mit langem &#8220;o&#8221; gesprochen).</p>
<p>Das Wörtchen &#8220;dass&#8221; bleibt in alter wie in neuer Rechtschreibung eine Fehlerquelle erster Güte. Kein Wunder, die Entscheidung zwischen &#8220;das&#8221;  und &#8220;dass&#8221;  setzt ja im Grunde eine richtige syntaktische Analyse voraus. Den Artikel schreibt man &#8220;das&#8221; wie in &#8220;das Haus&#8221;, die Konjunktion schreibt man &#8220;dass&#8221; wie in &#8220;er weiß, dass &#8230;&#8221;</p>
<p>&#8220;Appetit&#8221;und &#8220;Rhythmus&#8221; bleiben Rechtschreibklassiker. Heiße Nachschlagekandidaten sind schließlich auch das &#8220;Dekolleté&#8221; (oder alternativ auch &#8220;Dekolletee&#8221;, aber BITTE NICHT &#8220;Dekollté&#8221;) und die &#8220;Dessous&#8221;.  An diesen Schreibungen besteht ein natürliches Interesse &#8211; rein rechtschreiblicher Art natürlich. <a title="honni_soit" href="http://de.pons.eu/deutsche-rechtschreibung/honi+soit" target="_blank">Honni soit </a>&#8230;</p>
<p>Und was ist Ihr liebster Schreibfehler, Ihre persönliche orthografische Klippe? Machen Sie uns eine Freude &#8211; schreiben Sie uns!</p>
<p><em>Andreas Cyffka</em></p>
<p><em> </em></p>
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		<title>Adel der Wörter &#8211; Tadel der Wörter</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 05:19:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Deutschblogger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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Sprachliches  innerhalb und bisweilen auch außerhalb des Sommerlochs beschäftigt in manchmal erstaunlichem Ausmaß die Medien. So finden sich zahllose Zeitungsmeldungen zu dem Umstand, dass das Wort Vuvuzela dadurch geadelt werde, dass es in das neu erscheinende Oxford Dictionary for English aufgenommen wird (das berichteten britische Medien).
Focus online spricht von einem Ritterschlag und konstatiert: &#8220;Es gibt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://deutschblog.pons.eu/wp-content/uploads/2010/08/krone.jpg"></a></p>
<p><a href="http://deutschblog.pons.eu/wp-content/uploads/2010/08/krone2.jpg"></a></p>
<p><a href="http://deutschblog.pons.eu/wp-content/uploads/2010/08/ritterschlag.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1641" title="ritterschlag" src="http://deutschblog.pons.eu/wp-content/uploads/2010/08/ritterschlag-210x300.jpg" alt="" width="210" height="300" /></a></p>
<p>Sprachliches  innerhalb und bisweilen auch außerhalb des Sommerlochs beschäftigt in manchmal erstaunlichem Ausmaß die Medien. So finden sich zahllose Zeitungsmeldungen zu dem Umstand, dass das Wort <a title="vuvuzela" href="http://de.pons.eu/deutsche-rechtschreibung/Vuvuzela" target="_blank">Vuvuzela </a>dadurch geadelt werde, dass es in das neu erscheinende <em>Oxford Dictionary for English</em> aufgenommen wird (das berichteten britische Medien).</p>
<p><a title="focusonlineritterschlag" href="http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/oxford-dictionary-ritterschlag-fuer-vuvuzela_aid_542828.html" target="_blank">Focus online </a>spricht von einem Ritterschlag und konstatiert: &#8220;Es gibt kaum eine höhere Ehre für Wörter.&#8221;  Unter dem Aspekt der Wörterbuchkultur eine sehr aufschlussreich Behauptung, attribuiert sie doch einem Wörterbuch eine Wichtigkeit, die in der gesamtgesellschaftlichen Wahrnehmung von Lexikografie und Wörterbüchern nicht immer gegeben scheint.</p>
<p>Die Sache hat auch etwas Pikantes: Die Vuvuzela müsste demnach  ein mindestens doppelt geadeltes Stichwort, ein &#8220;Stichwort von und zu&#8221; sein &#8211; oder sagen wir: ein Stichwort von PONS und zu unserer Freude: Hatten wir doch &#8220;Vuvuzela&#8221; bereits in PONS Die deutsche Rechtschreibung aufgenommen, als das &#8220;nervigste Musikinstrument der Welt&#8221; (NZZ) noch beim kollektiven Hineinblasen zu seligen WM-Zeiten &#8220;sehr laute Geräusche&#8221; (Teil der britisch-aristokratischen Wörterbuchdefinition) machen durfte. Die Vuvuzela ist somit ganz alter Wort-Adel und wir sind stolz auf die Bekanntschaft mit ihr.</p>
<p>Die NZZ berichtet weiter: &#8220;Weitere englische Neuschöpfungen entstammen der Sphäre des Internets, zum Beispiel diese: «tweetup» – ein Treffen auf Einladung über Twitter, «paywall» – eine Sperre gegen Gratisnutzung von Websites, «microblogging» – Austausch über Kurzeinträge in einem Blog,«defriend» – Streichen eines Freundes aus Facebook.</p>
<p>Wir halten inne &#8211; &#8220;microblogging&#8221; &#8230; da war doch was! Wir entsinnen uns: <a title="mikroblogging" href="http://de.pons.eu/deutsche-rechtschreibung/Mikroblogging" target="_blank">&#8220;Mikroblogging&#8221;</a> steht seit längerem in unserer Rechtschreibung, &#8220;Mikroblogging&#8221; kann stolz sein. Es ist geadelt. Von uns.  Das wollen wir in unserem Makroblogging hier mal gesagt haben.</p>
<p>Die NZZ fährt fort:</p>
<p>&#8220;Aus der Finanzwelt kommen die Neologismen «toxic debt», «deleveraging», «overleveraged», «quantitative easing», die aus Managermund prägnant und kompetent tönen, auch wenn man sie nicht versteht.&#8221;  Nun, es kann doch ganz praktisch sein, wenn nicht alle immer alles verstehen.</p>
<p>&#8220;Der [sic; wir würden "das Dictionary" sagen]  «Oxford Dictionary for English», das massgebliche Wörterbuch für zeitgenössisches Englisch, erscheint am Donnerstag in dritter Auflage. Insgesamt wurden 2000 neue Begriffe aufgenommen. Einige der neuen englischen Wortkreationen werden wohl auch ins Deutsche einsickern oder haben das schon getan. Damit muss man sich abfinden, auch wenn man es nicht cool findet.&#8221;</p>
<p>Das klingt jetzt aber ein bisschen  traurig, &#8230; &#8220;sich abfinden&#8221; &#8211; da schwingt ein Bedauern mit, eine abwehrende Haltung. Was sie zu implizieren scheint, ist, dass die &#8220;ehrliche&#8221;, &#8220;geradlinige&#8221; und &#8220;eigentliche&#8221; sprachliche Bezeichnung für deutsche Sprecher /Schreiber bitteschön ein deutsche zu sein habe. Und dass die Wahl &#8220;undeutscher&#8221; Bezeichnungen eine irgendwie sekundäre, nicht zu sagen fast unlautere Motivation hat oder haben könnte, z.B.  das kommunikative Gegenüber mir &#8220;Coolness&#8221; zu blenden.   Ist diese Sicht eine moderne?</p>
<p>Lesen wir, was ein gewisser Kaspar Stieler 1691 schreibt:</p>
<p><em>&#8220;Kein Ungar/Böme/Moskowit/wird seiner Rede solche bunte und närrische Flicklappen ankleistern/als die schandkützliche Stiefteutsche zuthun pflegen. Die Römer/ ob sie gleich den halben teil ihrer Sprache denen Griechen/ die andere Helfte aber uns Teutschen zu danken haben/ hätten dennoch sich eher in einen Finger gebissen/ als in einer offendlichen Kunstrede oder bey ansehnlicher versammlung ein griegisch Wort eingelappet […] Der Franzos nimmet wol teutsche Soldaten an/ und besoldet sie/ er nimmet aber keine teutsche Wörter mehr an/ ist auch denenselben dergestalt spinnenfeind/dass er die in seiner Sprache von Alters her gebrauchte Teutsche und Zeltische Wörter/immer nach und nach ausgemustert/ und davor andere einschaltet/so/entweder aus dem zerbrochenen Latein entlehnet/oder aufs neue von ihnen erdacht worden. Man hat schon eine geraume Zeit her wieder solche Neugierigkeit der Teutschen gesungen und gesagt;  Aber/da hilft weder warnen noch weisen/da muß employiren/engagiren/incaminiren/charge, parole &amp;c. mit unterpartiret werden/es gerate oder verderbe. Ja es scheinet/ als wann man wißens  und willens barbarisch werden/und durch die Schande/so man der herrlichen und allerreichsten Teutschen Sprache antuht/eine Gloire (denn Ruhm/Preis und Ehre ist viel zu schlecht) erbetteln wolle.&#8221;</em></p>
<p>Man sieht also: Nil novi sub sole. Doch ein Problem bleibt, wollte man dem Deutschen &#8220;Ruhm , Preis und Ehre&#8221; erweisen, und z.B. &#8220;toxic debt&#8221; auf Deutsch ausdrücken.  Der &#8220;banks and finance&#8221;-Teil des britischen Telegraph klärt uns auf:</p>
<p>&#8220;What are &#8220;toxic&#8221; debts? &#8220;Toxic&#8221; debt has become shorthand for the various asset classes hard hit by the financial crisis, such as sub-prime mortgages – the original &#8220;toxic&#8221; asset.&#8221;</p>
<p>Und was wäre das nun?  &#8220;Giftschulden?&#8221; &#8220;Giftige Schulden?&#8221; &#8220;Toxische Schulden?&#8221;  Man sieht:  &#8221; in offendlicher Kunstrede ein  Wort eingelappet&#8221; kann vor manchem <em>Trouble</em> bewahren &#8211; oder wollte ich sagen: <a title="unbill" href="http://de.pons.eu/deutsche-rechtschreibung/unbill" target="_blank">Unbill</a>?</p>
<p><strong><span style="color: #0000ff;">Liebe Leser, wie halten Sie es mit dem Englischen und Denglischen? Bleiben Sie &#8220;cool&#8221; &#8211; oder reden Sie Klartext?  Wir freuen uns auf Ihre Kommentare. Sagen Sie uns mal die Meinung!</span></strong></p>
<p><em> </em> </p>
<p><em>Andreas Cyffka</em></p>
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		<title>Zitate zieren</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 11:58:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Deutschblogger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Fachliches]]></category>
		<category><![CDATA[LEXI]]></category>
		<category><![CDATA[POESIE]]></category>

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		<description><![CDATA[           
 
&#8220;Ein paar grundlegende Zitate zieren den ganzen Menschen. &#8221; Das, liebe Leserinnen und Leser, soll Heinrich Heine gesagt haben.  Und es ist ja so wahr.  
  
Zitate werfen nicht nur ein erhellendes Licht auf den Zititierten und mehren dessen Berühmtheit, Zitate rücken auch den Zitierenden ein klein wenig an diesen Lichtkegel heran, veredeln seinen Text, kurz: Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://deutschblog.pons.eu/wp-content/uploads/2010/08/bueste.jpg"></a><a href="http://deutschblog.pons.eu/wp-content/uploads/2010/08/bueste1.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1576" title="bueste" src="http://deutschblog.pons.eu/wp-content/uploads/2010/08/bueste1-195x300.jpg" alt="" width="195" height="300" /></a>           </p>
<div><span style="font-size: small; font-family: CMR10;"><span style="font-size: small; font-family: CMR10;"> </span></span></div>
<div><span style="font-size: small; font-family: CMR10;"><span style="font-size: small; font-family: CMR10;">&#8220;Ein paar grundlegende Zitate zieren den ganzen Menschen. &#8221; Das, liebe Leserinnen und Leser, soll Heinrich Heine gesagt haben.  Und es ist ja so wahr.  </span></span></div>
<div><span style="font-size: small; font-family: CMR10;"><span style="font-size: small; font-family: CMR10;"> </span></span> </div>
<div><span style="font-size: small; font-family: CMR10;"><span style="font-size: small; font-family: CMR10;">Zitate werfen nicht nur ein erhellendes Licht auf den Zititierten und mehren dessen Berühmtheit, Zitate rücken auch den Zitierenden ein klein wenig an diesen Lichtkegel heran, veredeln seinen Text, kurz: Sie geben Glanz. </span></span></div>
<div><span style="font-size: small; font-family: CMR10;"><span style="font-size: small; font-family: CMR10;"> </span></span> </div>
<div><span style="font-size: small; font-family: CMR10;"><span style="font-size: small; font-family: CMR10;">Das Wort &#8220;Zitat&#8221; leitet sich ab vom lateinischen &#8220;citatum&#8221;, &#8220;das Angeführte/Erwähnte&#8221;, dem Partizip Perfekt des Verbs  &#8221;citare&#8221;, &#8220;herbeirufen&#8221;. Letzteres stellt sich zu &#8220;ciere&#8221;: &#8220;in Bewegung setzen, herbeirufen&#8221;. Eine schöne <a title="etymologie" href="http://de.pons.eu/deutsche-rechtschreibung/etymologie" target="_blank">Etymologie</a>: Denn ein gut gewähltes und geschickt &#8220;eingebautes&#8221; Zitat ruft in der Tat die Geisteswelt des Zitierten herbei und ist angetan, beim Leser Gedanken in Bewegung zu setzen. Freilich will der Umgang mit Zitaten &#8211; und  in diesem Punkt sind sie vielleicht Gewürzen vergleichbar &#8211; geübt sein, geprägt vor allem von viel Fingerspitzengefühl, einer sicheren Hand und dem rechten Maß.  </span></span></div>
<div><span style="font-size: small; font-family: CMR10;"><span style="font-size: small; font-family: CMR10;"> </span></span> </div>
<div><span style="font-size: small; font-family: CMR10;"><span style="font-size: small; font-family: CMR10;">Nicht alle Aussprüche, Textstellen und Aphorismen, die uns in unserer täglichen Arbeit so unterkommen, finden ihren Weg immer gleich in den Deutschblog. Dennoch wäre es ein Jammer, wollten wir Ihnen diesen Reichtum vorenthalten, weshalb wir heute &#8211; locker thematisch geordnet &#8211;  einige unserer Lieblingszitate präsentieren: Lassen Sie sich also ein auf die Gedankenwelt der Zitierten!</span></span></div>
<div><span style="font-size: small; font-family: CMR10;"><span style="font-size: small; font-family: CMR10;"> </span></span> </div>
<p><span style="font-size: small; font-family: CMR10;"><span style="font-size: small; font-family: CMR10;"><strong>Anglizismen:</strong>   </span></span>       </p>
<p><span style="font-size: small; font-family: CMR10;"><span style="font-size: small; font-family: CMR10;">Das finale <a title="statement" href="http://de.pons.eu/deutsche-rechtschreibung/statement" target="_blank">Statement</a> zu Anglizismen stammt unserer Meinung nach von Modemacherin Jil Sander (im Magazin der Frankfurter Allgemeine) : &#8220;Ich habe vielleicht etwas Weltverbesserndes. Mein Leben ist eine giving-story. Ich habe verstanden, daß man contemporary sein muß, das future-Denken haben muß. Meine Idee war, die Hand-tailored-Geschichte mit neuen Technologien zu verbinden. Und für den Erfolg war mein coordinated concept entscheidend, die Idee, daß man viele Teile einer collection miteinander combinen kann. Aber die audience hat das alles von Anfang an auch supported. Der problembewusste Mensch von heute kann diese Sachen, diese refined Qualitäten mit spirit eben auch appreciaten. Allerdings geht unser voice auch auf bestimmte Zielgruppen. Wer Ladyisches will, searcht nicht bei Jil Sander. Man muß Sinn haben für das effortless, das magic meines Stils.&#8221;   </span></span>       </p>
<div><span style="font-size: small; font-family: CMR10;"><span style="font-size: small; font-family: CMR10;"><strong> </strong></span></span> </div>
<div><span style="font-size: small; font-family: CMR10;"><span style="font-size: small; font-family: CMR10;"><strong>Wörterbücher:</strong>    </span></span></div>
<div><span style="font-size: small; font-family: CMR10;"><span style="font-size: small; font-family: CMR10;">&#8220;Ihrer natur nach können bücher dieser art erst gut werden bei zweiter auflage.&#8221; </span></span></div>
<p> <span style="font-size: small; font-family: CMR10;"><span style="font-size: small; font-family: CMR10;">(Jacob Grimm )  </span></span>     </p>
<div><span style="font-size: small; font-family: CMR10;"><span style="font-size: small; font-family: CMR10;"> </span></span></div>
<div><span style="font-size: small; font-family: CMR10;"><span style="font-size: small; font-family: CMR10;">“Man laß´ein Wörterbuch nur den Verdamten schreiben. Dies’ Angst wird wol der Kern von allen Martern bleiben.”       </span></span></div>
<div><span style="font-size: small; font-family: CMR10;"><span style="font-size: small; font-family: CMR10;">(Kaspar Stieler im Vorwort zu seinem deutschen Wörterbuch “Der Teutschen Sprache Stammbaum und Fortwachs oder Teutscher Sprachschatz” , 1691, (zitiert bei G. Drosdowski in “Die Leiden eines Wörterbuchmachers” ; <a title="festschrift" href="http://de.pons.eu/deutsche-rechtschreibung/statement" target="_blank">Festschrift</a> für den Linguisten Harald Weinrich)       </span></span></div>
<p>   </p>
<div><span style="font-size: small; font-family: CMR10;"><span style="font-size: small; font-family: CMR10;">„Einen Haufen Bücher mit übelerfundenen Titeln gibt es, die hausieren gehen und das bunteste und unverdaulichste Gemisch des mannigfalten Wissens feil tragen. Fände bei den Leuten die einfache Kost der heimischen Sprache Eingang, so könnte das Wörterbuch zum Hausbedarf und mit Verlangen, oft mit Andacht gelesen werden. Warum sollte nicht der Vater ein paar Wörter ausheben und sie abends mit den Knaben durchgehend zugleich ihre Sprachgabe prüfen und die eigene auffrischen? Die Mutter würde gern zuhören.“        </span></span></div>
<div><span style="font-size: small; font-family: CMR10;"><span style="font-size: small; font-family: CMR10;">(Jacob Grimm )   </span></span></div>
<div><span style="font-size: small; font-family: CMR10;"><span style="font-size: small; font-family: CMR10;"> </span></span></div>
<div><span style="font-size: small; font-family: CMR10;"><span style="font-size: small; font-family: CMR10;"> </span></span></div>
<div><span style="font-size: small; font-family: CMR10;"><span style="font-size: small; font-family: CMR10;">&#8220;Wörterbücher sind wie Uhren. Die schlechteste ist besser als  gar keine; und von der besten kann man nicht erwarten, dass sie ganz genau geht.“    (Dr. Johnson)    </span></span></div>
<div><span style="font-size: small; font-family: CMR10;"><span style="font-size: small; font-family: CMR10;"> </span></span></div>
<div><span style="font-size: small; font-family: CMR10;"><span style="font-size: small; font-family: CMR10;"> </span></span></div>
<div><span style="font-size: small; font-family: CMR10;"><span style="font-size: small; font-family: CMR10;">&#8220;Worte sind wild, frei, unverantwortlich und nicht zu lehren. Natürlich kann man sie einfangen, einsortieren oder sie in alphabetischer Reihenfolge in Wörterbücher stecken. Aber dort leben sie nicht.&#8221;    </span></span></div>
<div><span style="font-size: small; font-family: CMR10;"><span style="font-size: small; font-family: CMR10;">(Virginia Woolf )    </span></span></div>
<div><span style="font-size: small; font-family: CMR10;"><span style="font-size: small; font-family: CMR10;"> </span></span></div>
<div><span style="font-size: small; font-family: CMR10;"><span style="font-size: small; font-family: CMR10;"> </span></span></div>
<div><span style="font-size: small; font-family: CMR10;"><span style="font-size: small; font-family: CMR10;"><strong>Gedichte:</strong>   </span></span></div>
<div><span style="font-size: small; font-family: CMR10;"><span style="font-size: small; font-family: CMR10;"> </span></span></div>
<div><span style="font-size: small; font-family: CMR10;"><span style="font-size: small; font-family: CMR10;">„A WORD is dead         </span></span></div>
<div><span style="font-size: small; font-family: CMR10;"><span style="font-size: small; font-family: CMR10;">When it is said,         </span></span></div>
<div><span style="font-size: small; font-family: CMR10;"><span style="font-size: small; font-family: CMR10;"> Some say.         </span></span></div>
<div><span style="font-size: small; font-family: CMR10;"><span style="font-size: small; font-family: CMR10;">I say it just         </span></span></div>
<div><span style="font-size: small; font-family: CMR10;"><span style="font-size: small; font-family: CMR10;">Begins to live                </span></span></div>
<div><span style="font-size: small; font-family: CMR10;"><span style="font-size: small; font-family: CMR10;">That day.“        </span></span></div>
<div><span style="font-size: small; font-family: CMR10;"><span style="font-size: small; font-family: CMR10;">(Emily Dickinson)       </span></span></div>
<div><span style="font-size: small; font-family: CMR10;"><span style="font-size: small; font-family: CMR10;">&#8220;Baum war es unverfälscht [...]        </span></span></div>
<div><span style="font-size: small; font-family: CMR10;"><span style="font-size: small; font-family: CMR10;">und die Worte in seinem unerschöpflichen Wipfel        </span></span></div>
<div><span style="font-size: small; font-family: CMR10;"><span style="font-size: small; font-family: CMR10;">funkelten durchsichtig und tönend,        </span></span></div>
<div><span style="font-size: small; font-family: CMR10;"><span style="font-size: small; font-family: CMR10;">fruchtbar im Laubwerk der Sprache,        </span></span></div>
<div><span style="font-size: small; font-family: CMR10;"><span style="font-size: small; font-family: CMR10;">voller Wahrheit und Wohlklang.        </span></span></div>
<div><span style="font-size: small; font-family: CMR10;"><span style="font-size: small; font-family: CMR10;">Wörterbuch, du bist nicht Grab,        </span></span></div>
<div><span style="font-size: small; font-family: CMR10;"><span style="font-size: small; font-family: CMR10;">nicht Friedhof, nicht Sarg,        </span></span></div>
<div><span style="font-size: small; font-family: CMR10;"><span style="font-size: small; font-family: CMR10;">Hügel der Toten, Mausoleum,        </span></span></div>
<p>  </p>
<div><span style="font-size: small; font-family: CMR10;"><span style="font-size: small; font-family: CMR10;">sondern Bewahrung,         </span></span></div>
<div><span style="font-size: small; font-family: CMR10;"><span style="font-size: small; font-family: CMR10;">verborgenes Feuer, Rubinengarten,         </span></span></div>
<div><span style="font-size: small; font-family: CMR10;"><span style="font-size: small; font-family: CMR10;">lebendige Verewigung des Seins,         </span></span></div>
<div><span style="font-size: small; font-family: CMR10;"><span style="font-size: small; font-family: CMR10;">Kornspeicher der Sprache. „         </span></span></div>
<p> </p>
<div><span style="font-size: small; font-family: CMR10;"><span style="font-size: small; font-family: CMR10;">(Pablo Neruda, &#8220;Ode an das Wörterbuch &#8221;)      </span></span></div>
<div><span style="font-size: small; font-family: CMR10;"><span style="font-size: small; font-family: CMR10;">„Dich aber, süße Sprache Deutschlands,          </span></span></div>
<p><span style="font-size: small; font-family: CMR10;"><span style="font-size: small; font-family: CMR10;">Dich habe ich erwählt und gesucht, ganz von mir aus.          </p>
<p>In Nachtwachen und mit Grammatiken,          </p>
<p>aus dem Dschungel der Deklinationen,          </p>
<p>das Wörterbuch zur Hand, das nie den präzisen Beiklang trifft,          </p>
<p>näherte ich mich Dir.“          </p>
<p>(Jorge Luis Borges,    &#8221;Ode an die deutsche Sprache“ )      </p>
<p><strong> </strong>  </p>
<p><strong> </strong>  </p>
<p><strong>Semantik:    </strong>      </p>
<p>&#8220;Mein Großonkel warf mich aus seiner Firma, verfluchte mich und enterbte mich. Ich kehrte zu Studien zurück, die meinen Neigungen und meinem Glauben an die letztendliche Zwecklosigkeit des Lebens und des Wissens eher entsprachen, und vertiefte mich mit Wonne in Literatur, Linguistik und <a title="semantik" href="http://de.pons.eu/deutsche-rechtschreibung/semantik" target="_blank">Semantik</a> [...].&#8221;      </p>
<p>(Michel Rio: Passatwinde. 1984.)          </p>
<p><strong>Deutschlernen:</strong>      </p>
<p>&#8220;Worum geht es? Man erwartet von Deutschlernenden, dass sie wissen, wo Rhein und Elbe liegen, dass Goethe kein Städtename ist usw. Das ist vermutlich Allgemeinbildung und wird übrigens in offiziellen Deutschprüfungen in der Regel nicht vorausgesetzt (was bei französischen Französisch-Prüfungen hingegen möglich ist). Oft geht man auf politische Bildung aus. Was ist eine Bundesrepublik? Dann scheint man wieder zu denken, Deutschlernende müssten die deutschsprachigen Länder auch mögen oder zumindest interessant finden, ihnen menschlich näher kommen. Und schließlich hat man entdeckt, dass Sprechhandlungen oft nicht gelingen wollen, wenn das Wissen um nicht-versprachlichte Kontexte fehlt. Zum Geburtstagskaffee bringt man keine Hinkelsteine mit. Morgens sagt man &#8216;Guten Morgen&#8217;, riskiert aber damit nach 10, der Langschläferei verdächtigt zu werden.&#8221;      </p>
<p>(Achim Seiffarth, &#8220;Von der Reproduktion zur Produktion. Deutsch-italienische Kulturübungen&#8221; in: Zeitschrift für interkulturellen Fremdsprachenunterricht, 2002) </p>
<p><strong>Rechtschreibreform:</strong>          </p>
<p>&#8220;Ist aber ein wirkliches Bedürfnis zu einer          </p>
<p>großen Reform in einem Volke vorhanden,          </p>
<p>so ist Gott mit ihm, und sie gelingt.“          </p>
<p>(Johann Wolfgang von Goethe 1824 )      </p>
<p>&#8220;Ich persönlich werde in meinem Leben nicht mehr zur vollen Beherrschung der neuen Rechtschreibung vorstoßen.&#8221;          </p>
<p>(Angela Merkel, B.Z. Berlin, 25. 7. 2004)      </p>
<p>„In der <a title="kalligraphie" href="http://de.pons.eu/deutsche-rechtschreibung/semantik" target="_blank">Kalligraphie</a> beweist man Geschmack, in der Orthographie macht man          </p>
<p>Fehler“. Für die Orthographie gilt: „Ihr <a title="nimbus" href="http://de.pons.eu/deutsche-rechtschreibung/nimbus" target="_blank">Nimbus </a>ist denkbar schlecht. Der Orthographiekundige steht  nie im Ruf des Künstlers, allenfalls dem des <a title="beckmesser" href="http://de.pons.eu/deutsche-rechtschreibung/beckmesser" target="_blank">Beckmessers</a>“          </p>
<p>( Christian Stetter: Orthographie als  Normierung des Sprachsystems. In: HSK 10.1, 687– 697)      </p>
<p><strong> </strong> </p>
<p><strong>Liebe:</strong>  </p>
<p><span style="font-family: Arial, Helvetica;">„Deutsch begeistert mich. Diese Tiefe, dieser Reichtum, diese Deutlichkeit. Ich knie nieder vor dieser Sprache. Sie ist ein Geschenk.“</span>  </p>
<p><strong>(<span style="font-family: Arial, Helvetica;"><strong>Xavier Naidoo)</strong></span></strong>  </p>
<p><strong> </strong> </p>
<p><strong>Internet:    </strong>      </p>
<p> „Das Internet ist das maschinelle Gedächtnis der Welt. Nihil est in intellectu, quod non prius fuerit in sensibus: Nichts ist im Verstand, was nicht vorher in den Sinnen gewesen wäre heißt der 1. Grundsatz des <a title="sensualistisch" href="http://de.pons.eu/deutsche-rechtschreibung/sensualistisch" target="_blank">sensualistischen</a> <a title="empirismus" href="http://de.pons.eu/deutsche-rechtschreibung/empirismus" target="_blank">Empirismus</a>. Nun gilt Nihil est in memoria, quod non prius fuerit in Inter<a title="nassa" href="http://de.pons.eu/deutsch-franzosisch/fischreuse" target="_blank">nassa</a>.“          </p>
<p>(Alois Brandstätter,  österreichischer Schriftsteller und Sprachwissenschaftler)      </p>
<p><em> </em>   </p>
<p><em> Andreas Cyffka</em> </p>
<p></span></span></p>
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		<title>Die Kunst der Wörter</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 06:39:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Deutschblogger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[FREUT UNS]]></category>
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		<category><![CDATA[LEXI]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
Wörterbücher sind nur Gebrauchsgegenstände; kaum interessant genug, sie nach dem Finden des darin Gesuchten eines weiteren Blickes zu würdigen, ihre Macher eher gelehrt als interessant.
 Wir glauben, liebe Leser, dass Sie das nicht glauben.
 Sie lesen den Deutschblog und wissen mehr.
Dennoch schwingen obige Fehlurteile über Wörterbücher irgendwo in der Wahrnehmung des Phänomens mit. In seiner „Ode an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://deutschblog.pons.eu/wp-content/uploads/2010/08/gebrueder_Grimm.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1549" title="gebrueder_Grimm" src="http://deutschblog.pons.eu/wp-content/uploads/2010/08/gebrueder_Grimm-276x300.jpg" alt="" width="276" height="300" /></a> </p>
<p>Wörterbücher sind nur Gebrauchsgegenstände; kaum interessant genug, sie nach dem Finden des darin Gesuchten eines weiteren Blickes zu würdigen, ihre Macher eher gelehrt als interessant.</p>
<p> Wir glauben, liebe Leser, dass Sie das nicht glauben.</p>
<p> Sie lesen den Deutschblog und wissen mehr.</p>
<p>Dennoch schwingen obige Fehlurteile über Wörterbücher irgendwo in der Wahrnehmung des Phänomens mit. In seiner „Ode an das Wörterbuch“ spielt der Dichter Pablo Neruda damit, wenn er das lyrische Ich das Wörterbuch als das dicke Buch mit dem Rücken eines Ochsen apostrophiert, das Lasttier.  Das Wörterbuch wehrt sich nicht gegen Fehlmeinungen. Im Gedicht erblüht es als Baum mit unzähligen Ästen.</p>
<p>Während des Gangs durch das Alphabet explodieren Wörter im Licht, das Wörterbuch ist das von verborgenem Feuer erfüllte Reich der Sprache selbst, ein dichter Dschungel, über den der Dichter sagen kann:</p>
<p>Ich bin Teil der Erde, aber mit Wörtern singe ich.</p>
<p> Mit Wörtern singe ich. In der Tat finden sich nicht wenige Beispiele dafür, dass Wörterbücher und ihre Macher sich zum Objekt literarischen Schaffens eignen.</p>
<p> Ein Großer liefert dieser Tage das Buch, das die Idee zu diesem Artikel gab. Günter Grass mit seinem neuen Roman <em>Grimms Wörter</em>.</p>
<p> Die Brüder Grimm erhielten im Jahre 1838 den Auftrag ein Wörterbuch der deutschen Sprache zu schaffen.  Doch im Laufe des Unternehmens erst stellt sich die Größe der Aufgabe heraus. Sie stehen vor einem Berg, dessen Gipfel erst von ihren Nachfolgern im Januar 1961 mit dem 32. und letzten Band des Wörterbuches erreicht werden sollte. In der Einleitung zum &#8220;Deutschen Wörterbuch&#8221;  heißt es:  &#8220;Deutsche geliebte Landsleute, welches reichs, welches glaubens ihr seiet, tretet ein in die euch allen aufgethane halle eurer angestammten, uralten sprache.&#8221; (Wir von PONS würden heute unser OpenDict als Erweiterungsbau zur &#8220;aufgethanen Halle&#8221; ergänzen).</p>
<p> Ein ganz anderer Roman, der mit  dem Thema Wörterbuch zu tun hat, heißt auch so: <em>Das Wörterbuch</em> von Jenny Erpenbeck. Während <em>Grimms Wörter</em> Geschichtliches und Sprachliches um die Figuren von Wörterbuchschöpfern gruppiert, greift <em>Das Wörterbuch</em> den formalen Aspekt eines Wörterbuchs auf, das Gebundensein von Inhalten an einzelne Wörter.</p>
<p>Der Roman, dessen Handlung in einem nicht benannten, südamerikanischen Land um ca. 1980 spielt, hat als Thema die Verarbeitung von traumatischen Erlebnissen der Erzählerin und die Suche nach deren Vergangenheit.  Es sind einzelne  Wörter, die helfen, verdrängte Erlebnisse freizulegen und die Erzählerin letzendlich  ihre Freiheit zurückgewinnen lassen.</p>
<p>Ein Roman als Lexikon: Auch  im Titel des Romans  <em>Kleines Wörterbuch für Liebende</em>  der chinesischen Autorin Xiaolu Guo findet sich das magische W-Wort, genauer gesagt in der deutschen Ausgabe, die Anne Rademacher aus dem Englischen übersetzt hat.</p>
<p>Der Roman erzählt auf ungewöhnliche Weise die Geschichte der 23-jährigen Chinesin Zhuang, die von ihren Eltern zum Englischlernen nach London geschickt wird und sich dort verliebt. In Anlehnung an ihren Spracherwerb ist das Buch wie ein Wörterbuch angeordnet. Die Texte, die zu Einträgen wie &#8220;Isolieren&#8221;, &#8220;Held&#8221;, &#8220;Streit&#8221;, &#8220;Prostituierte&#8221; oder &#8220;Identität&#8221; sich im Roman reihen, handeln von der Verarbeitung von Fremdheit und der Aneignung einer anderen Kultur.</p>
<p>Einen richtigen Wörterbuch-Thriller gibt es schließlich von  Simon Winchester.  <em>Der Mann, der die Wörter liebte</em> handelt von der Entstehung des berühmten Oxford English Dictionary.</p>
<p>Im Jahre 1857 wurde ein ungewöhnliches Projekt in London initiiert. Die englische Sprache sollte in ihrer ganzen Vielfalt in einem Wörterbuch festgeschrieben werden. Erst 70 Jahre später war das vollendet, was wir heute als <em>The New Oxford Dictionary of English</em> kennen. Eine gewisse Ähnlichkeit zum Grimmschen Unternehmen ist unübersehbar.</p>
<p><em>Der Mann, der die Wörter liebte</em> erzählt die wahre Geschichte der Begegnung zweier Männer. Dr. W.C. Minor ist der eine, weitgereister Amerikaner, Teilnehmer am Bürgerkrieg, später in London Mörder und Insasse einer englischen Straf- und Irrenanstalt, der sich über viele Jahre als fleißiger und akkurat arbeitender freiwilliger Mitarbeiter am <em>Oxford English Dictionary</em> hervorgetan hat. Der andere ist James Murray, der Herausgeber des bekannten Wörterbuchs, der seinen inzwischen unentbehrlichen Mitarbeiter einmal kennenlernen möchte. Ihm war lange Zeit nicht bekannt, wer dieser Dr. Minor war.</p>
<p>Vier Autoren, vier Romane, ein einleitendes Gedicht, ein abschließender Gedanke: Das Wörterbuch ist den zweiten Blick wert. Machen Sie daher nicht nach dem zweiten Klick kehrt. Mit Information und Inspiration will unser Sprachenportal dazu beitragen, dass noch mehr Männer und Frauen die Wörter lieben.</p>
<p><em>Andreas Cyffka</em></p>
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		<title>Es wird endlich wieder gewuchtelt…</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 09:28:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Deutschblogger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach wochenlangem kalten Entzug ist es heute Abend nun endlich wieder so weit: Die Bundesligasaison 2010/2011 beginnt. Falls Sie nicht die Möglichkeit haben sollten, die Spiele live im TV anzuschauen, sondern diese in einem Live-Ticker verfolgen müssen, achten Sie in Ihrem eigenen Interesse bitte sehr genau darauf, dass es sich um eine deutsche Homepage handelt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach wochenlangem kalten Entzug ist es heute Abend nun endlich wieder so weit: Die Bundesligasaison 2010/2011 beginnt. Falls Sie nicht die Möglichkeit haben sollten, die Spiele live im TV anzuschauen, sondern diese in einem Live-Ticker verfolgen müssen, achten Sie in Ihrem eigenen Interesse bitte sehr genau darauf, dass es sich um eine deutsche Homepage handelt. Falls Sie auf einer österreichischen oder schweizerischen Seite landen sollten, haben wir für Sie folgende Liste mit Fußballbegriffen zusammengestellt, ohne die es Ihnen nahezu unmöglich sein wird, das getickerte Spielprotokoll zu verstehen.</p>
<p>ballestern (österr.) &#8211; Fußball spielen</p>
<p>Ballschani (österr.) &#8211; Balljunge</p>
<p>Bänkleinwärmer (schweizerdt.) &#8211; Ersatz-/Auswechselspieler</p>
<p>Corner (schweizerdt./österr.) &#8211; Eckball</p>
<p>Eiergoalie (österr.) &#8211; wackliger Keeper</p>
<p>Füdlipass (schweizerdt.) &#8211; Fehlpass</p>
<p>Goalie (schweizerdt.) &#8211; Torwart</p>
<p>Insultierung (österr.) &#8211; Schiedsrichterbeleidigung</p>
<p>Köpfler (österr.) &#8211; Kopfball</p>
<p>Leiberl (österr.) &#8211; Trikot</p>
<p>Linksverbinder (österr.) &#8211; linker Mittelfeldspieler</p>
<p>Mätchli (schweizerdt.) &#8211; Trainings- oder Freizeitspiel</p>
<p>Nati (schweizerdt.) &#8211; Nationalmannschaft</p>
<p>Nupplertor (österr.) &#8211; unnötig kassiertes Tor</p>
<p>Outwachler (österr.) &#8211; Linienrichter</p>
<p>Packeln (österr.) &#8211; Fußballschuhe</p>
<p>Penalty (schweizerdt./österr.)- Strafstoß</p>
<p>Primgeiger (österr.) &#8211; Führungsspieler</p>
<p>Tschütteler (schweizerdt.) &#8211; Fußballspieler</p>
<p>wuchteln (österr.) &#8211; Fußball spielen</p>
<p>Wuchtel (österr.) &#8211; Fußball (Spielgerät)</p>
<p><em>Iris Leibold</em></p>
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